Dienstag, 16. April 2013
Erholt aus dem Urlaub...
mr.nanda, 23:40h
Heyho meine Lieben!
Nach drei Wochen Urlaub bin ich wieder erholt durchgestartet.
Eine Woche Amsterdam, ein paar Tage die Familie der Liebsten und dann noch eine Woche Schutzstation Wattenmeer St. Peter-Ording.
Zu Amsterdam kann ich nur sagen: es ist definitiv eine sehr schöne Stadt. Ich habe zwar nur die Innenstadt gesehen, aber mit ihren Grachten, engen Gassen und schmalen Häusern hat sie einen ganz eigenen Flair.
Außerdem kann man in der Innenstadt eigentlich alles zu Fuß machen und falls man dazu zu Faul ist, empfiehlt es sich ein Fahrrad zu mieten, damit ist man schneller als mit dem Auto.
Der Besuch bei der Familie meiner Freundin war sehr entspannt. Nette Leute :D
Und dann haben wir zusammen noch meinen alten Freund Felix in der Schutzstation Wattenmeer St. Peter-Ording besucht.
Felix, ich sende hiermit allerliebste Grüße an dich und deine WG einmal quer durch Deutschland zu dir in den Norden.
Das WG-Leben war bei euch extrem entspannt und auch interessant.
Wir durften einer Wattführung und einer Strandwanderung (bei Sturm) beiwohnen und bei einer Wattkartierung helfen.
Aber es war auch sehr schön wieder in den Süden zu den Bergen zu kommen.
Die Landschaft da oben ist sehr ungewohnt flach für einen geborenen Schwaben/Ällgäuer.
Als dann am Wochenende dann endlich der Frühling Einzug gehalten hat war es mal wieder Zeit für ne Demo.
Also am Samstag ab nach München auf die größte Demo gegen Rechtsextremismus in München seit 20 Jahren gedüst.
10 000 Menschen. Und ein selten großes Aufgebot der Staatsmacht in Rüstung.
Aber es kam trotzdem zu keiner einzigen Ausschreitung.
Die Sicherheitsbehörden liefen in Kampfanzügen zum kuscheln eng Spalier neben der Demo aber sie waren recht gelassen.
Die Demo ging anlässlich des (jetzt verschobenen) Prozessauftakt gegen die NSU-Terroristin Beate Zschäpe und vier Unterstützer.
Es wurde der Opfer des NSU gedacht, Überlebende von Änschlägen und Angehörige von Opfern sprachen und riefen zu mehr Solidarität mit den Opfern auf.
Es kann nicht sein, dass durch die Ermittlungsbehörden Opfer zu Tätern gemacht werden.
Und in diesem Zuge wurde auch für die Abschaffung des Verfassungsschutztes demonstriert.
Tatsächlich hat in den letzten 20 Jahren keine Institution oder Gruppierung der deutschen Verfassung mehr geschadet als der Verfassungsschutz, der, unter anderem, das Umfeld des NSU mit Personal, Geld und Logistik versorgt hat.
Doch:
Jetzt wird's für die Nazis bitter,
autonome Jediritter!
Begleitet wurde die Demo von einem Live-Auftritt des Sängers Pablo von Irie Revoltes vom Lautsprecherwagen herab.
"Ich frag mich, warum so viele Leute wegschauen,
ist es Angst, Akkzeptanz oder Ingnoranz?"
Tja, Freunde so ist die Welt.
Nach diesem Wochenende konnte ich gestern bei wunderschönen Wetter mit einer Hüttentour wieder richtig in die Arbeit starten.
Ich wünsche euch allen einen schönen Frühling,
mit aktivistischen Grüßen
euer Mr.Nanda
Ps.: "Bei dem Satz 'Nazi bendenke' fallen mir Sätze wie 'Tauber höre' oder 'Blinder sehe' ein." - Das Känguruh-Manifest
Nach drei Wochen Urlaub bin ich wieder erholt durchgestartet.
Eine Woche Amsterdam, ein paar Tage die Familie der Liebsten und dann noch eine Woche Schutzstation Wattenmeer St. Peter-Ording.
Zu Amsterdam kann ich nur sagen: es ist definitiv eine sehr schöne Stadt. Ich habe zwar nur die Innenstadt gesehen, aber mit ihren Grachten, engen Gassen und schmalen Häusern hat sie einen ganz eigenen Flair.
Außerdem kann man in der Innenstadt eigentlich alles zu Fuß machen und falls man dazu zu Faul ist, empfiehlt es sich ein Fahrrad zu mieten, damit ist man schneller als mit dem Auto.
Der Besuch bei der Familie meiner Freundin war sehr entspannt. Nette Leute :D
Und dann haben wir zusammen noch meinen alten Freund Felix in der Schutzstation Wattenmeer St. Peter-Ording besucht.
Felix, ich sende hiermit allerliebste Grüße an dich und deine WG einmal quer durch Deutschland zu dir in den Norden.
Das WG-Leben war bei euch extrem entspannt und auch interessant.
Wir durften einer Wattführung und einer Strandwanderung (bei Sturm) beiwohnen und bei einer Wattkartierung helfen.
Aber es war auch sehr schön wieder in den Süden zu den Bergen zu kommen.
Die Landschaft da oben ist sehr ungewohnt flach für einen geborenen Schwaben/Ällgäuer.
Als dann am Wochenende dann endlich der Frühling Einzug gehalten hat war es mal wieder Zeit für ne Demo.
Also am Samstag ab nach München auf die größte Demo gegen Rechtsextremismus in München seit 20 Jahren gedüst.
10 000 Menschen. Und ein selten großes Aufgebot der Staatsmacht in Rüstung.
Aber es kam trotzdem zu keiner einzigen Ausschreitung.
Die Sicherheitsbehörden liefen in Kampfanzügen zum kuscheln eng Spalier neben der Demo aber sie waren recht gelassen.
Die Demo ging anlässlich des (jetzt verschobenen) Prozessauftakt gegen die NSU-Terroristin Beate Zschäpe und vier Unterstützer.
Es wurde der Opfer des NSU gedacht, Überlebende von Änschlägen und Angehörige von Opfern sprachen und riefen zu mehr Solidarität mit den Opfern auf.
Es kann nicht sein, dass durch die Ermittlungsbehörden Opfer zu Tätern gemacht werden.
Und in diesem Zuge wurde auch für die Abschaffung des Verfassungsschutztes demonstriert.
Tatsächlich hat in den letzten 20 Jahren keine Institution oder Gruppierung der deutschen Verfassung mehr geschadet als der Verfassungsschutz, der, unter anderem, das Umfeld des NSU mit Personal, Geld und Logistik versorgt hat.
Doch:
Jetzt wird's für die Nazis bitter,
autonome Jediritter!
Begleitet wurde die Demo von einem Live-Auftritt des Sängers Pablo von Irie Revoltes vom Lautsprecherwagen herab.
"Ich frag mich, warum so viele Leute wegschauen,
ist es Angst, Akkzeptanz oder Ingnoranz?"
Tja, Freunde so ist die Welt.
Nach diesem Wochenende konnte ich gestern bei wunderschönen Wetter mit einer Hüttentour wieder richtig in die Arbeit starten.
Ich wünsche euch allen einen schönen Frühling,
mit aktivistischen Grüßen
euer Mr.Nanda
Ps.: "Bei dem Satz 'Nazi bendenke' fallen mir Sätze wie 'Tauber höre' oder 'Blinder sehe' ein." - Das Känguruh-Manifest
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