Sonntag, 7. Oktober 2012
Grüße ins Ausland
mr.nanda, 04:14h
Ich möchte, bevor ich die nächste Woch auf Seminar in der medialen Kalahari verbringe, alle meine Freunde im In- und Ausland grüßen.
Alle die noch da sind, macht weiter so!
Alle die in Australien,Ecuador,Spanien oder in Friesland abhängen, Leute genießt eure Zeit dort und macht die Welt in allen Teilen der Erde ein Stückchen besser!
Ich grüße auch meine Familie, im besonderen meinen Bruder, aus dem herbstlichen Oberbayern.
Hier laufen gerade einige Projekte um die Natur-Erlebnispädagogischen Einrichtungen unter freiem Himmel, zum Beispiel unser Moorerlebnispfad, oder unser Barfußpfad, winterfest zu machen, bzw. soweit zu richten, dass die Wege den Winter überleben.
Der Moorwald wird langsam aber sicher herbstlich. Die Birken haben schon gelbe Blätter und verlieren auch schon ebendiese. Auch die Moor- und Binsengräßer verwelken langsam.
Die Schwanenfamilie zieht immer noch ihre Bahnen in den alten Entwässerungsgräben. Die schon fast ausgewachsenen Jungen ahnen noch nicht was ihnen bevorsteht.
Im Gegensatz dazu fressen sich viele der seltenen Vögel, von Braunkehlchen über Blaumeise bis zum Kleiber, in unserer Vogelbeobachtungsstation Moosmühle an den ersten gefüllten Futterhäusern, Winterspeck an. Es herrscht ein emsiges Treiben und ein ewiger Kampf um die Sonnenblumenkerne.
Grüße an alle,
euer Mr. Nanda

Alle die noch da sind, macht weiter so!
Alle die in Australien,Ecuador,Spanien oder in Friesland abhängen, Leute genießt eure Zeit dort und macht die Welt in allen Teilen der Erde ein Stückchen besser!
Ich grüße auch meine Familie, im besonderen meinen Bruder, aus dem herbstlichen Oberbayern.
Hier laufen gerade einige Projekte um die Natur-Erlebnispädagogischen Einrichtungen unter freiem Himmel, zum Beispiel unser Moorerlebnispfad, oder unser Barfußpfad, winterfest zu machen, bzw. soweit zu richten, dass die Wege den Winter überleben.
Der Moorwald wird langsam aber sicher herbstlich. Die Birken haben schon gelbe Blätter und verlieren auch schon ebendiese. Auch die Moor- und Binsengräßer verwelken langsam.
Die Schwanenfamilie zieht immer noch ihre Bahnen in den alten Entwässerungsgräben. Die schon fast ausgewachsenen Jungen ahnen noch nicht was ihnen bevorsteht.
Im Gegensatz dazu fressen sich viele der seltenen Vögel, von Braunkehlchen über Blaumeise bis zum Kleiber, in unserer Vogelbeobachtungsstation Moosmühle an den ersten gefüllten Futterhäusern, Winterspeck an. Es herrscht ein emsiges Treiben und ein ewiger Kampf um die Sonnenblumenkerne.
Grüße an alle,
euer Mr. Nanda

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Mittwoch, 3. Oktober 2012
Eine Woche Alm...
mr.nanda, 02:25h
Die Kohlstattalm muss Winterfest gemacht werden. Sie sollten das in drei Tagen schaffen.
So die Aussage unseres Chefs.
Wir waren eine Woche lang mindestens zu dritt den ganzen Tag beschäftigt und sind immer noch lang nicht fertig.
Ein komplettes Feuermeldesystem musste installiert werden, circa 10 Ster Feuerholz eingeschichtet werden, die Hüttendecken und -matratzen kontrolliert, die großen Akkus zur Stromversorgung kontrolliert und repariert werden, die Hütte musste aufgeräumt und geputzt werden.
Nachdem ich zwei Tage mit jeweils über 11 Stunden Arbeitszeit absolviert hatte bot ich mich nur noch als Logistiker für Material- und Holztransport an.
Allerdings sind die Abende auf der Kohlstattalm sehr legendär:

Wir können uns glücklich schätzen dort zu arbeiten, wo andere Leute Urlaub machen :D
So die Aussage unseres Chefs.
Wir waren eine Woche lang mindestens zu dritt den ganzen Tag beschäftigt und sind immer noch lang nicht fertig.
Ein komplettes Feuermeldesystem musste installiert werden, circa 10 Ster Feuerholz eingeschichtet werden, die Hüttendecken und -matratzen kontrolliert, die großen Akkus zur Stromversorgung kontrolliert und repariert werden, die Hütte musste aufgeräumt und geputzt werden.
Nachdem ich zwei Tage mit jeweils über 11 Stunden Arbeitszeit absolviert hatte bot ich mich nur noch als Logistiker für Material- und Holztransport an.
Allerdings sind die Abende auf der Kohlstattalm sehr legendär:

Wir können uns glücklich schätzen dort zu arbeiten, wo andere Leute Urlaub machen :D
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Sonntag, 30. September 2012
7 Dodos bei den Salesianern
mr.nanda, 03:41h
Ein Freiwilliges Ökologisches Jahr???
Watn dat??
Tja, da hat man Abi und keine Ahnung was man danach machen möchte, als sich die Idee eines gemeinnützigen Jahres in die Hirnrinde einschleicht...
An sich doch gar keine so schlechte Idee?!
Stellt sich allerdings doch noch die Frage des Wie,Was und Wo.
Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich für das beschauliche oberbayerische Benediktbeuern.
Und so leiste ich hier seit Anfang August mit 6 anderen Freiwilligendienstlern mein FÖJ im Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern e.V.
Natürlich ist es keine leichte Geburt, wenn 7 Verrückte, welche sich vorher noch nie gesehen haben, von heute auf morgen rund um die Uhr aufeinander sitzen.
Allerdings haben sich anfängliche Reiberein schnell eingestellt und wir sind zu den heimlichen Herrschern des ZUKs aufgestiegen.
Das Zentrum wird vom Orden der Salesianer Don Boscos getragen. Es befindet sich im ehemaligen Gutshof des Klosters Benediktbeuern, welches heute zu den größten Ordenssitzen der Salesianer zählt.
Die Tatsache, dass ich hier, obwohl nicht getauft und nicht gläubig mit einer 'Kontra-Katholische-Kirche'-Einstellung, sofort die Stelle bekommen habe, verwundert mich immer noch.
Unsere Aufgaben liegen in der Betreuung der Loisach-Kochelsee-Moore und des Klosterlandes, das entweder renaturiert ist/wird oder extensiv landwirtschaftlich genutzt wird.
Außerdem arbeiten wir in der Umwelt-Bildung. Wir bieten Moor- und Bergwaldexkursionen, sowie Tümpelsafaries, Fledermausführungen, Hüttenwochenenden, Floß- und Canadierfahrten, Energieaufklärungstage und vieles mehr.
Wir helfen auch bei der Versorgung der Gäste hier im Haus mit. Diese Arbeiten erfreuen sich bei den Freiwilligen (meist noch Zivis genannt) größtenteils großer Unbeliebtheit.
Im Klosterkomplex enthalten ist heute noch ein Trachteninformationszentrum, das eigentliche Kloster, eine philologische-theologische Hochschule mit circa 500 Studierenden, sowie ein Aktionszentrum und eine Jugendherberge. In AZ und Juhe sind nochmals 10 FSJler beschäftigt...unsere Erzfeinde. Ich meine wer ist bitte so doof in der langweiligen Juhe ein FSJ zu machen, wenn er es auch 100m weiter in dem größten Umweltbildungszentrum Deutschlands leisten könnte??
Tja.
Grüße der Dodos aus dem verstaubten Kloster and die moderne Welt, Mr.Nanda lebt noch.
Watn dat??
Tja, da hat man Abi und keine Ahnung was man danach machen möchte, als sich die Idee eines gemeinnützigen Jahres in die Hirnrinde einschleicht...
An sich doch gar keine so schlechte Idee?!
Stellt sich allerdings doch noch die Frage des Wie,Was und Wo.
Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich für das beschauliche oberbayerische Benediktbeuern.
Und so leiste ich hier seit Anfang August mit 6 anderen Freiwilligendienstlern mein FÖJ im Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern e.V.
Natürlich ist es keine leichte Geburt, wenn 7 Verrückte, welche sich vorher noch nie gesehen haben, von heute auf morgen rund um die Uhr aufeinander sitzen.
Allerdings haben sich anfängliche Reiberein schnell eingestellt und wir sind zu den heimlichen Herrschern des ZUKs aufgestiegen.
Das Zentrum wird vom Orden der Salesianer Don Boscos getragen. Es befindet sich im ehemaligen Gutshof des Klosters Benediktbeuern, welches heute zu den größten Ordenssitzen der Salesianer zählt.
Die Tatsache, dass ich hier, obwohl nicht getauft und nicht gläubig mit einer 'Kontra-Katholische-Kirche'-Einstellung, sofort die Stelle bekommen habe, verwundert mich immer noch.
Unsere Aufgaben liegen in der Betreuung der Loisach-Kochelsee-Moore und des Klosterlandes, das entweder renaturiert ist/wird oder extensiv landwirtschaftlich genutzt wird.
Außerdem arbeiten wir in der Umwelt-Bildung. Wir bieten Moor- und Bergwaldexkursionen, sowie Tümpelsafaries, Fledermausführungen, Hüttenwochenenden, Floß- und Canadierfahrten, Energieaufklärungstage und vieles mehr.
Wir helfen auch bei der Versorgung der Gäste hier im Haus mit. Diese Arbeiten erfreuen sich bei den Freiwilligen (meist noch Zivis genannt) größtenteils großer Unbeliebtheit.
Im Klosterkomplex enthalten ist heute noch ein Trachteninformationszentrum, das eigentliche Kloster, eine philologische-theologische Hochschule mit circa 500 Studierenden, sowie ein Aktionszentrum und eine Jugendherberge. In AZ und Juhe sind nochmals 10 FSJler beschäftigt...unsere Erzfeinde. Ich meine wer ist bitte so doof in der langweiligen Juhe ein FSJ zu machen, wenn er es auch 100m weiter in dem größten Umweltbildungszentrum Deutschlands leisten könnte??
Tja.
Grüße der Dodos aus dem verstaubten Kloster and die moderne Welt, Mr.Nanda lebt noch.
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