Ein Heide Im Kloster, oder ZUKinis im Einsatz: Leben im ZUK
Mittwoch, 20. März 2013
Der Fühling naht
Der Fühling naht im beschaulichen Benediktbeuern.
Aber er traut sich noch nicht so richtig.
Allerdings sind die Zivis wieder im Moor unterwegs.
Mein Auftrag diese Woche:
Den Hochmoorpfad wieder herrichten.
Das entspricht ungefähr dem Stein des Sysiphos.
Während man eine Ecke des Erlebnispfades wieder herrichtet, neue Geländer anbringt, die Stege erneuert oder neue Geländer baut, fault einem eine andere Ecke wieder weg.
Aber wir sind dran.
Wir haben schon ca. 20 Baumstämme verbaut.
Unser absolutes Lieblingsholz dabei ist die berüchtigte Rubinie.
Dieses Holz ist dermaßen hart, man kann keinen Nagel einschlagen, spätestens nach einem halben Zentimeter stößt dieser auf so viel Wiederstand, dass er verbiegt.
Schrauben lassen sich bis maximal fünf Zentimeter eintreiben, dann schafft der leistungsstarke Akkubohrer nur noch eine mühsames Stöhnen.
Dieses Teufelsholz ist aber leider Hauptwerkstoff im Moor, da es aufgrund seiner überdruchschnittlichen Härte auch sehr witterungsbeständig ist, und der Fäulnis kontra bieten kann.
Morgen geht's weiter mit verfaulten Wegen :D

Heute war ein Aussetzer-Tag, heute waren wir Spezial-Moor-Müllabfuhr.
Die Ladung unseres Traktorhängers bestand nach zwei Stunden rummatschen aus Blechen, einem Berg Styropor und einem Haufen Eternit-Platten.
Dieses Hochgiftige Zeug mit Asbest-Bestandteilen lagen einfach mal in einem sehr abgeschiedenen Teil der Loisach-Kochelsee-Moore in der Gegend rum.
Das hat uns dann auch eine Fahrt zur Sonder-Giftmüll-Annahmestelle eingebracht.
Ganze zwanzig Euro mussten wir berappen, damit die Eternitplatten angenommen werden.

Tja meine Freunde. Haltet die Umwelt sauber!
Die Umwelt ist die einzige Ressource die wir haben.

Ich bin jetzt dann drei Wochen im Norden Deutschlands und der Niederlande unterwegs, ich möchte mich also gleich im Vorraus schon mal für die nur spärlichen Blogeinträge, die folgen werden, entschuldigen.

mit Öko-Grüßen,
euer Mr. Nanda

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Mittwoch, 27. Februar 2013
Kohlstattwochenende II
Heyho.
Mein letzes Wochenende hab ich mal wieder auf der Kohlstattalm verbracht.
Ich habe dort ein Hüttenwochenende für meine Seminargruppe organisiert.
Die Nachfrage war nur sehr gering. Wir waren zu siebt. Aber dafür war's umso lustiger.
Zwei Jungs kamen schon mal deutlich später, obwohl sie keine Ahnung vom Weg hatten.
Deshalb haben wir beim Aufstieg einige Kreuzungen mit Farbe markiert.
Als die beiden dann bei Einbruch der Dunkelheit noch nicht auf der Hütte angekommen waren, machten wir uns zu zweit auf die Such nach den beiden.
Nach dreihundert Metern kamen sie uns völlig verschwitzt und außer Puste, aber nach fünf Weghalben stark motiviert entgegen.
Die drei Mädels hatten derweil Pasta in ausreichender Menge, also die Menge für ein Rudel Löwen, gekocht.
Der Abend ging noch viele Runden UNO und viele Male Holz im Ofen nachlegen lang.
Am nächsten Morgen wurden dann die restlichen drei Laibe Brot vernichtet.
Dann gings nach gemütlichem Wachwerden raus in den Schnee und mit den Schlitten aufs Hüttendach.
Schon mal mit Schlitten von nem Hüttendach gefahren?
Falls du mal die Gelegenheit, sprich genügend Schnee, hast, unbedingt ausprobieren!
Hier am Berg hat's grad circa 2m.
Auf dem Dach lag soviel Schnee, dass man gar nicht mehr ordentlich fahren konnte, deshalb gabs einfach ein wildes runterrollen, -hüpfen, -fliegen, -fallen, -schmeißen. War ziemliech lustig, aber spätestens wenn man einen Hechtsprung in den Schnee gemacht hatte, gab's Hirneis.
Zwei ganz Verrückte sind dann sogar vom First aus fünf Meter tief in den Schnee gesprungen.

Nach dem erfolgreichen, schnellen Abstieg wurde dann noch für die ganze Mann- und Frauschaft Pizza bei Giovanni bestellt, und dann war auch die Zeit bis zum nächsten Zug gut überbrückt.

Morgen geh ich dann schon wieder hoch. Diesmal mit einer Gruppe von der Juhe.

Von Freitag bis Samstag findet hier das wasweisichwievielte Internationale Berghütten-Fachsymposium statt.
Das heißt im Klartext, dass wir 'ne riesen dicke fette Tagung im Haus haben, und dementsprechend viel vorzubereiten ist.

Ich hab's mal wieder gut angestellt und verzieh mich am Freitagmorgen mit dem ersten Zug nach Hannover.
Dort werde ich dann an der 2. FÖJ-Bundesdeligiertenkonferenz teilnehmen.
Wir werden viel zu diskutieren und zu organisieren haben, und deswegen stehen drei echt anstrengende und lange Tage an.
Aber die Bundesdeligiertenkonferenzen sind auch immer hochinteressant, weil alle Landessprecher Deutschlands zusammenkommen und zusammen arbeiten.
In diesem Zusammenhang erfährt man natürlich viel aus den anderen Bundesländern und lernt viele nette Leute kennen.
Ich freue mich auf jeden Fall darauf diesen Haufen Verrückter wiederzusehen.

Ich grüße alle im In- und Ausland,
haltet die Ohren steif Leute.


Greets
Mr.Nanda

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Mittwoch, 30. Januar 2013
Der alltägliche Wahnsinn
Heyho.
Ich entschuldige mich, dass ich hier in letzter Zeit nicht so aktiv bin.
Aber die Planung des FÖJ-Landesaktionstages des BDKJ Bayern, die Planung eines Hüttenwochenendes mit der Seminargruppe, und die Organisation des FÖJ-Bundesaktionstages nehmen ganz schön Zeit in Anspruch...
Tja, so ist das Leben als Landessprecher.

Am Wochenende war Faschingsparty in Bichl, 2km von hier. Motto war Easy Rider, hat sich aber keiner außer wir dran gehalten.
Und ich muss echt sagen, obwohl ich eingefleischter Faschingsmuffel bin, ich meine bei mir ist das ganze Jahr Fasching, ich mach mich immer zum Affen, da brauch ich keine bestimmte Zeit dafür :D, fand ich die ganze Aktion ganz gut.
Am Montag dann hieß es, die gefrorenen Teiche im Erlebnis-Biotop von den Rohrkolben zu befreien, indem diese mit Eiskratzern einfach von der Oberfläche abgeschabt werden.
Mein Fazit der ersten fünf Minuten: eine Schneeschaufel zerstört und einmal eingebrochen. War ganz schön kühl, nicht nachmachen.
Danach wandte ich mich dem altbekannten Auftrag "Weiden töten" zu. Mit der großen Motorsäge ausgerüstet wütete ich den Rest des Tages in den Biotopen.
Gestern dann ging es auf einige Inseln in dem im Benediktbeurer Moor gelegenen Kibitzbiotop.
Die Inseln sind Teil eines natürlichen Flachwasserbereiches, durch das ein Teil des Dorfbaches läuft.
Das heißt um die Inseln herum ist tiefer Schlick und nasser Torf oder offene Wasserläufe. Auf den Inseln 20cm Schnee und haufenweise Weiden die da nicht hingehören.
Infolge dessen waren zwei Kollegen abwechselnd mit einer speziellen Heckenschere dabei die dünnen Weiden zu schneiden, und ich kroch mit der Motorsäge durch den Schnee.
Die Folge davon war, dass ich mir 'ne ordentliche Erkältung holte.

Tja. So ist das Leben im ZUK.

Schöne Grüße an alle,
euer Mr.Nanda

Ich mit dem großen Weidentoeter

Snow Sunset

Easy Rider? Alles alter Kaffe.
<br />
Heute fährt man Peraves' Ecomobile, hört Itchy Poopzkid und trägt gebrauchte Echtlederjacken :D

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Montag, 14. Januar 2013
Kohlstatt Wochenende I
Seit dem letzten Eintrag sind hier am Berg ca. 2dm Neuschnee gefallen...
Ich hab mir ein schönes Wochenende auf der Kohlstattalm gemacht. Der Aufstieg war aufgrund des Neuschnees und des schweren Rucksacks deutlich anstrengender als letzten Mittwoch... Aber am Samstagnachmittag hat sogar mal die Sonne rausgeschaut und die Wolken hingen schön um die Benediktenwand. Nur ab und zu war ein Stück der Felswand zu sehen.
Heute lag die Alm dann mitten in den Wolken und man hat gerade mal 100m weit gesehen.
Gestern Abend wurde dann gut gekocht, das klassische Selbstversorger-Hütten-Essen, Nudeln mit Soße. Hat dann auch noch fürs heutige Frühstück gereicht.
Der Abstieg ging schnell, aber die ungedehnten kalten Beine ließen ihren Unmut über eben diese Tatsache heut' Abend auch deutlich spüren...

Bilder folgen.

Ich wünsche einen guten Start in die neue Woche.

Greets
Mr.Nanda


Schöner Hohlweg auf dem Weg zur Kohlstattalm - diesmal mit Schnee :D

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Dienstag, 11. Dezember 2012
Neues aus dem Schnee...
Heyho..
In Benediktbeuern liegt wie überall in Deutschland Schnee. Wen wundert's?
Seit einiger Zeit schneits mit nur kleinen Unterbrechungen durch und mittlerweile liegt echt viel Schnee. Ich schätze, 30cm sind es mittlerweile schon.
Gestern fand der berühmte Benediktbeurer Christkindelmarkt statt, welcher es dieses Jahr sogar ins Ranking der zehn schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands geschafft hat.
Und ich muss sagen der war echt groß und sehr schön.
Als es abends dann noch aus vollen Rohren geschnieen hat, und die Menschenmassen um die offenen Feuer standen herrschte eine sehr schöne und gemütliche Atmosphäre.
Also, kann ich auf jeden Fall nur weiterempfehlen.
Über das letzt Wochenende hatte ich besuch aus der Heimat von meinem Bruder, was mich sehr gefreut hat. Und ihn glaub ich auch.
Vogelbeobachten im Moor, war wie immer sehr schön den kleinen Wichten beim Turnen und lebhaften Streiten zuzusehen.
Am Freitagabend war eine Fakelwanderung mit meinen beiden FÖJ-Kollegen angesagt. Im frisch tiefverschneiten Moor bei Nacht mit Fackeln sorgten die alten knorrigen eingeschneiten Baumriesen und die flachen, nur von kleinen Büschen und alten Stadeln unterbrochenen Moorflächen für wahnsinniges Abenteuerfeeling und gleichzeitig zeigte sich die Natur von seltener, wilden Schönheit.

Heute wurde dann der Traktor endgültig mithilfe von Schneeketten für die weiße Pracht gerüstet.

Am Wochenende gehts dann nochmal mit meiner Pinguinischen Begleiterin aufs Tollwood in München und auf den Chistkindelmarkt in der Münchner Freiheit und am Samstagabend dann findet hier im ZUK eine Weihnachtsfeier der ZUK-(Ex-)Zivis statt.
Wir freuen uns auf reges kommen vorheriger Generationen.

Tja, ich wünsche euch allen eine schöne und entspannte Vor-Weihnachtszeit, lasst euch nicht in den Strudel des Konsumrausches ziehen, nehmt euch Zeit zum Atmen und ich möchte euch auch einladen unten als Kommentar zu berichten wie Ihr eure Adventszeit begeht und was euch wichtig daran ist und was ihr am liebsten gesetztlich verbieten würdet.
Meine lieben Freude im Ausland möchte ich bitten, erzählt doch wie in eurem Land, oder eurer Region der Advent und Weihnachten begangen wird.
Ich freue mich auf interessante Beiträge.

macht es gut,

euer Mr.Nanda

Snowsunset

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Montag, 12. November 2012
Vogelkiek im oberbayerischen Klosterland
Servus..
In letzter Zeit war ich oft in unserer Vogelbeobachtungsstation "Moosmühle". Das ist ein kleiner alter Stadel zwischen Fahrweg und bewirtschaftetem Land.
Auf einem Streifen von ungefähr 5 auf 20 Metern befindet sich dort ein Vogelparadies von auffallender Artenvielfalt und Seltenheit.
Das Areal ist durch einen Zaun mit Sehschlitzen und durch den begehbaren Stadel vom Weg getrennt.
Auf dem Areal fließt ein kleiner Bach, der dem Eisvogel als Jagdgrund und der seltenen Wasserralle als Heimat dient. Überall befinden sich eine große Anzahl an Futterstellen.
Weil diese Station weit und breit die einzige Futterstelle mit ausreichend Nahrung für die vielen seltenen Vögel des renaturierten Klosterlandes ist, ist die regelmäßige Winterfütterung von großer Wichtigkeit, da viele Vögel sonst in Gegenden mit weniger Schnee oder in wärmere Regionen abwandern würden.
So sind in einem Abstand von wenigen Metern Berg-,Buch- und Grünfinken, Weiden-/Sumpf-,Kohl- und Blaumeise, Goldammern, Feldsperlinge, Amseln, Kleiber,Bunt- und Grauspecht, Wasserralle, Zaunkönig, Rot- und Braunkehlchen, Gimpel, Stieglitz und Eisvogel neben Kornweihen, Bussarden, Habichten, Flaken und Sperbern zu beobachten. Außerdem trotzt immer noch unser Storchenelternpaar dem Wetter und kann ab und zu in seinem Nest auf dem Klosterdach im Schnee bestaunt werden.
Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Vogelleben in Benediktbeuern.
Es ist auf jeden Fall sehr schön den kleinen Wichten bei ihrem Streit um einen der ca. 50000 rumliegenden Sonnenlumenkerne zu beobachten.

Aber das Thema Vogelfütterung ist, gerade wenn es in solch großem Stil geschieht, natürlich ein sehr kontroverses Thema.
Eigentlich nimmt man ja den Vögeln den Zwang sich selbst Futter zu suchen und greift außerdem in die natürliche Selektion ein, weil die Vögel nicht mehr gute Sucher oder geschickte Räuber sein müssen und sie außerdem durch die Fütterung durch den Menschen in die Städte gelockt werden und dort oft auch lernen zu überwintern.
Aber es sei auch gesagt, dass viele Vögel vor allem im Winter nichts mehr finden, weil der Mensch so stark in die Natur eingreift.
Hier sind große ehemalige, von Rohrkolben und anderen Doldenblütlern bestandene, Moorflächen heute vom Menschen extensiv genutzte Wiesen, auf welchen die Vögel im Winter keine Chance auf Futter haben. Nur noch wenige Flächen bieten im Winter Samenreste oder ähnliches.
Das heißt, hier in Benediktbeuern muss die natürliche Nahrung für die Vögel, welche durch den Menschen zerstört wurde, durch künstliche Fütterung ersetzt werden, um zu verhindern, dass die Vogelpopulationen noch kleiner werden und den Vögeln wieder die Möglichkeit zu bieten, die Winter in ihrer Heimat, ohne erzwungenes Zugverhalten, zu verbringen.
Na denn, ich wünsche unseren Vögeln einen schönen Herbst!

Hier der Link zu einem Video von unseren Störchen im ersten Neuschnee auf dem Klosterdach: http://www.youtube.com/watch?v=eKSJC-DFAgI&feature=plcp

Greets
Mr. Nanda

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Freitag, 9. November 2012
Die unglaubliche Geschichte
Oder:
die über 20 Jahre alte Zivi-Pritsche hier hat den TÜV tatsächlich überlebt und darf weiterfahren!!!

Es ist unglaublich aber wahr.
Die Karre ist so dermaßen am Arsch, dass es eigentlich extrem unveratwortlich ist damit rumzufahren.
Aber dieses uralte VW-Vehikel ist einfach eine Legende unter den letzten 20 Zivi-Generationen und gehört hier zum Inventar.
Wir aktuellen FÖJ/FSJler freuen uns tierisch unser Jahr hier mit der Pritsche verbringen zu dürfen und grüßen alle Ehemaligen...

Grüße nach Hause, ins In- und Ausland
euer
Mr.Nanda

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Dienstag, 6. November 2012
Kripo im ZUK
Jo Leute,
an Halloween dachten sich die coolen ZUK-Zivis natürlich sie müssten eine der legendären ZUK-Partys schmeißen...
Das war auch ganz gut, wenn auch wenige Leute da waren.
Das Problem war, dass dann irgendwann drei nicht geladene Gäste aufkreuzten, die dann mächtig Stunk verbreitet haben und rumgebeeft haben was das zeug hielt.
Die haben dann den Bruder eines Ex-Zivis hier hart angemacht und sind dem die ganze Zeit auf der Nase rumgetanzt und naja.
Wir haben sie dann wiederholt aufgefordert das Gelände zu verlassen, da sie hier nichts verloren hatten. Doch, natürlich, haben sie sich geweigert zu gehen was zu endlosen Disskussionen geführt hat.
Irgendwann sind sie dann gegangen.
Das nächste was ich mitbekommen hab, war dann dass jemand kam, und mir gesagt hat, das zwei von den drei den Bruder von dem Ex-Zivi zusammengeschlagen haben und, dass drei Polizeistreifen und zwei Sankas im Innenhof stehen.
Tja.
Und dann kam später nochmal einer der Täter, wir wussten ja, dass er einer der Schläger war, und wollte noch ein Bier. Wir natürlich gleich Polizei gerufen und dem in sicherem Abstand hinterher. Wir haben dann festgestellt, dass sich der Schläger mit einer männlichen Begleitung im Banhof verschanzt hat. Die Beamten sind dann zu viert rein und haben den Schläger festgenommen. Der zweite Täter war nicht da, aber, die beiden Täter waren Brüder, deshalb hatten die Polizeit mit dem einen den zweiten auch so gut wie.
Und jetzt ist hier eine rießen Ermittlung am laufen, weil die Beamten differenzieren müssen ob es bei dieser Stiefel-Attacke um versuchten Totschlag oder um schwere Körperverletzung geht.
Tja.
So haben wir uns das eigentlich nicht vorgestellt.
Und man sieht mal wieder, so was passiert nicht nur in der Münchner U-Bahn, sondern auch im oberbayerischen Kaff.

Viele Grüße an alle
Mr.Nanda

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Sonntag, 21. Oktober 2012
Eine Woche Fronturlaub
Tja, nach meiner Verletzung bin ich jetzt eine Woche auf Heimat-Urlaub von der FÖJ-Front.
An dieser tut sich gerade einiges. Unser über 20 Jahre altes Auto, ein VW-Pritschenwagen, welcher in seinem gesamten Leben nur von Zivis und FÖJlern gefahren wurde, steht gerade beim TÜV. Die Tatsache, dass nur Junge Menschen ohne Rücksicht auf Verluste mit diesem Auto unterwegs waren, führte dazu, dass die Karre ziemlich schrottreif ist. Also, verkehrssicher ist sie auf jeden Fall nicht mehr.
Leider ist es aber so, dass die Pritsche praktisch zum Inventar des ZUKs gehört und das Symbol von über 20 Generationen Zivi und FÖJ ist. Deshalb wird diese Überprüfung von vielen Ehemaligen zum Grund eines Besuchs unseres Ziviblogs (zukzivi.de) oder des ZUKs nehmen.
Helle Aufregung nun, als die Nachricht kommt, dass die Pritsche eventuell tatsächlich den TÜV überstehen könnte. Ich drücke die Daumen!

Außerdem tat sich letzten Freitag an der FÖJ-Seminarfront einiges.
In des Landesstelle des BDKJ Bayern trafen sich die sechs Gruppensprecher, der einzelnen Seminargruppen.
Unter den Verlusten vieler Kannen Kaffe, eines großen Kuchens und erheblichen Mengen türkischer Küche, entstand ein ziemlich exakter Plan des FÖJ-Aktionstages 2013 des BDKJ Bayern. Dieser findet am 3./4./5. Mai 2013 in der FÖJ-Einsatzstelle Wambach statt. Alle 75 beim BDKJ angestellten FÖJler sind herzlich eingeladen, ihr werdet von euren Gruppensprechern genaueres erfahren.
Außerdem fand die Wahl des FÖJ-Landesdeligierten statt.
In dieser Funktion möchte ich mich bei allen BDKJ-FÖJlern Bayerns vorstellen. Ich werde am ersten Novemberwochenende zusammen mit den Landesdeligierten der zwei anderen bayerischen FÖJ-Träger nach Hannover auf die Bundesdeligiertenversammlung fahren und hoffentlich viele neue Anregungen mit nach Hause bringen.
Greets an alle im Aus- und Inland, haltet die Stellung Leute!

euer
Mr. Nanda


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Samstag, 13. Oktober 2012
Rückkehr aus der fränkischen Provinz
Heey.
Bin aus der fränkischen Provinz wiedergekehrt.
Ich habe ein sehr schönes Seminar mit einer unglaublichen Gruppe erlebt.
FÖJler aus ganz Bayern hatten eine Woche lang die Möglichkeit zum Austausch über die einzelnen Einsatzstellen, über die Arbeitsbedingungen, die Möglichkeit zur Diskussion über ökologisch relevante Themen, wie zum Beispiel Nachhaltigkeit oder Ernährung.
Ich denke, dass wir alle dieses Seminar sehr positiv in Erinnerung behalten werden.
Geprägt wurde diese Woche durch Kooperative Abenteuerspielen, Diskussionsrunden, ausgelassenem Abendprogramm und einem kleinen Unfall.
Wir waren im Jugendhaus Knappenberg untergebracht, welches da an einem Berghang mitten im herbstlichen Mischwald liegt. Sehr schöne Umgebung.
Der kleine Unfall...war eigentlich eine ziemlich große Aktion, da meine Wenigkeit wieder mal zu doof zum Laufen war, auf Folge dessen ich mir in unwegsamen Gelände das Außenband am linken Sprunggelenk zum zweiten Mal riss. Ich stelle mit Staunen fest, dass ich meine Außenbänder immer schön Abwechselnd zerstöre. Letzen Sommer die linken, diesen Sommer die rechten, diesen Herbst die linke Seite.
Die Rettungsaktion war ziemlich spektakulär. Neben einem Ersthelfer rückten zwei Sanitäter sowie elf Bergwachtler, ausgerüstet mit Bergesack, Akia und sonstigem Bergungsgerät, an, um mich circa 400 Meter aus steilem, waldigem Gelände zum Sanka zu transportieren. Nachdem ich schon öfters Sanka gefahren bin (als Patient natürlich), war es ein sehr beeindruckendes und krasses Erlebnis, sich, im Bergesack fest verschnürt, in die Hände der unbekannten Retter zu begeben. Auch die Fahrt mit dem Akia war sehr abenteuerlich.
Leute, wenn ihr meint euch irgendwie verletzten zu müssen, seht zu, dass ihr das in einem Gelände vollbringt, in welchem auch normale Sanis den Einsatz alleine zu Ende bringen können.
Ich grüße mit stark geschwollenem Fuß ins In- und Ausland,
Leute seid vorsichtig, es macht keinen Spaß 6 Wochen auszufallen.
Besondere Grüße an meine Seminargruppe, ihr seid super.

Liebe Grüße
euer Mr.Nanda




Tja, mit so einem Ding wurde ich abenteuerlich von sechs Leuten den Berg hinunter geschafft.
<br />
Ist prinzipiell ziemlich cool, allerdings ist dem Patienten danach mit hoher Sicherheit schlecht... ;D

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