Ein Heide Im Kloster, oder ZUKinis im Einsatz: Vegetarisch. Wenn ihr trotzdem Fleisch essen wollt, beißt euch in den eigenen Arsch
Donnerstag, 8. November 2012
Vegetarisch. Wenn ihr trotzdem Fleisch essen wollt, beißt euch in den eigenen Arsch
Vegetarian Food

Heyjo.
Habt ihr schon mal über unseren Fleischkonsum nachgedacht???
Noch Mitte des vorigen Jahrhunderts war beim Durchschnittsbürger maximal einmal pro Woche Fleisch auf dem Tisch.
Doch mit dem Wirtschaftswunder und der fortschreitenden Technisierung userer Gesellschaft kam der Hunger nach Fleisch.
Anfangs fungierte der Fleischkonsum noch als Statussymbol, doch als das Angebot groß genug und die Preise klein genug waren, und sich jedermann Fleisch in Hülle und Fülle leisten konnte, wurden Fleisch- und Wurstwaren zum täglichen Konsumgut.
Bis mitte des 20. Jahrunderts also war Fleischkonsum ein Luxus.
Doch spätestens seit dem 21. Jahrhundert, dem Zeitalter der Discounter und der Malls, des Massenkonsums und des Überflusses, des Hungers in der dritten und vierten Welt und der Wegwerfgesellschaft in den Industrienationen, ist Fleisch ein alltägliches Nahrungsmittel. Vergleichbar mit Brot und anderen Cerealien.
Also gehört Fleisch heute zu unseren Grundnahrungsmitteln.
Dieses Fleisch wird in riesigen Mastbetrieben, in denen die Tiere ein lebensunwürdiges Leben leben, für die Massen an hungrigen Menschen produziert. Bei der Schlachtung wird nur das beste Fleisch weiterverarbeitet, da der luxusverwöhnte Mensch von heute keine Knorpel oder Sehnen in seinem saftigen Beefsteak haben will.
Der Rest wird in großen, speziellen Nahrungsmittelverbrennungsanlagen entsorgt.
Nicht nur durch letzteres ist die Fleischproduktion der Wirtschaftszweig mit den weltweit mit Abstand höchsten Emissionen von Treibhausgasen.
Und kaum ein moderner "wissender Mensch" macht sich Sorgen über diese Entwicklung?!
Was läuft hier falsch frage ich mich.
Sind wir so egoistisch, dass wir die Erde für unsere Nachkommen unbewohnbar machen, nur weil wir gerne mehr Fleisch essen würden?
Quälen wir aus diesem Grunde Millionen von Tieren? Ist der Wunsch nach besserer Nahrung, sprich nach mehr Fleisch, eine Rechtfertigung für unser Handeln??
Oder sind wir nur zu feige und zu uninteressiert um uns an die eigene Nase zu greifen?
Ich für meinen Teil habe mich entschieden vegetarisch zu leben.
Ich will nicht die Verantwortung für eine zerstörte Umweld und das Elend von Millionen Masttieren auf meine Schultern nehmen.
Doch jeder muss dies mit sich selbst klären.
Ich plädiere auch nicht gegen den Fleischkonsum, sondern ich wünsche mir, dass ihr darüber nachdenkt.
Denn die einzige Lösung dieses Problems, eins der größten der modernen Welt, doch das am wenigsten beachtete, ist der bewusste Konsum.
Denkt darüber nach wann ihr welches Fleisch esst.
Zum Beispiel finde ich den Konsum von regionalem, frischen Bio-Fleisch durchaus akzeptabel. Was anderes war früher der Sonntagsbraten auch nicht. Aber es sollten wirklich diese drei Kriterien erfüllt sein. Denn nur so kann garantiert werden, dass das Tier ein halbwegs vernünftiges Leben hatte und das Fleisch einen kleinstmöglichen Ökologischen Fußabdruck hat.

Erinnert euch daran wenn ihr das nächste mal bei Aldi vor der Kühltheke steht.


Greets

Mr.Nanda


Mein Fleisch gehört mir. 
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Wenn ihr trotzdem Fleisch essen wollt beißt euch doch in den eigenen Arsch

Vegetarier sind Klimaschützer

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