Ein Heide Im Kloster, oder ZUKinis im Einsatz: Glück...
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Glück...
Was ist Glück???
Es existiert ein kompletter zweig der Philosophie, der sich ausschließlich mit diesem Begriff und seiner Bedeutung befasst.
Aus diesem Grund kann ich auch keinen fundierten Artikel verfassen, da ich mich nur ein popeliges Jahr in der Schule mit Glücksethik befasst habe.
Jeder Mensch muss seinen individuellen Weg zum Glück finden.
Doch schon Aristoteles sagte dereinst:

Glück
ist
Selbstgenügsamkeit.


Was bedeutet dies in modernen Worten?
Ich denke Aristoteles meint damit, dass das Individuum erst dann glücklich werden kann, wenn es aufhört nach immer mehr materiellen Werten zu streben und das Gut anderer Individuen zu begehren, und stattdessen sich mit dem begnügt, was ihm zur Verfügung steht.
Auf Gut-Deutsch: Sei zufrieden mit dem was du hast.
Denn: Wenn man mit seiner Situation zufrieden ist, kann man auch mit sich selbst zufrieden sein. Was die Genügsamkeit mit sich selbst, die Selbstgenügsamkeit bedeutet, und so, laut Aristoteles, ein Weg zum Glück ist.
Schwierig zu verwirklichen?? Mit Sicherheit.
Aber trotzdem erstrebenswert, da der Neid und die Habgier auf der Welt gemindert werden würde, und aus diesen beiden Emotionen Hass und Gewalt entstehen.
So kann diese 2300 Jahre alte Philosophie auch heute den Menschen zu Glück und Frieden verhelfen....

Denkt drüber nach.


Anfügung:

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die paar Prozent an Bevölkerung auf der Welt, die den absolut größten Teil an Vermögen besitzen, am unglücklichsten mit ihrem Leben sind. Dagegen sind die Menschen in den ärmsten Ländern überdurchschnittlich glücklich.

In dieser Hinsicht kann für "glücklich" auch "zufrieden" verwendet werden. Fast jeder Satz mit glücklich lässt sich so umstellen, dass "glücklich" durch "zufrieden" ersetzt werden kann. Daraus schließe ich, dass die Zufriedenheit allgemein als wichtiger Bestandteil von Glück anerkannt ist.

Ich denke, dass Menschen glücklich sind, wenn sie zufrieden sind. Und zwar zufrieden mit dem was sie haben.

Unsere moderne Gesellschaft in den Industrienationen ist dermaßen konsumorientiert, dass wir uns selbst von klein auf Habgier anerziehen. Und diese Habgier verhindert, dass die Menschen zufrieden, also glücklich, mit dem sind was sie haben.

Das ist auch eine Erklärung warum die Menschen in den Industriestaaten so unglücklich sind. Weil sie dem anerzogenen Zwang zu konsumieren ihr ganzes Leben lang folgen und durch die Werbeindustrie so beeinflusst werden, dass sie in einen sich selbst erneuernden Kaufrausch verfallen und nicht erkennen, dass der Massenkonsum kein Glück birgt. Ich werde nicht glücklicher nur weil ich das neueste und beste Auto besitze. Ich werde nicht glücklicher nur weil ich jetzt eine vergoldete Rolex besitzte. Ich werde selbst mit einem Masseratti nicht automatisch glücklich.

Glück ist eine Mischung aus der Kunst zufrieden mit dem zu sein was man hat, Gelassenheit, welche die Kunst ist, sich nicht über Dinge aufzuregen, die man sowiso nicht ändern kann, Lebenskunst, Hilfe für andere Menschen, und dem Willen etwas zu verändern.

Diese Komponenten treten aber bei jedem Menschen mit anderen Prioritäten und anderer Zusammensetzung auf.

Wissenschaftler haben bewiesen,dass es glücklich macht anderen zu helfen. Außerdem gibt es keinerlei biologischer Dispositionen, welche das empfinden von Glück verhindern.

Mr.Nanda, der kleine Philosoph von der Straße

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