Ein Heide Im Kloster, oder ZUKinis im Einsatz
Dienstag, 16. April 2013
Erholt aus dem Urlaub...
Heyho meine Lieben!
Nach drei Wochen Urlaub bin ich wieder erholt durchgestartet.
Eine Woche Amsterdam, ein paar Tage die Familie der Liebsten und dann noch eine Woche Schutzstation Wattenmeer St. Peter-Ording.
Zu Amsterdam kann ich nur sagen: es ist definitiv eine sehr schöne Stadt. Ich habe zwar nur die Innenstadt gesehen, aber mit ihren Grachten, engen Gassen und schmalen Häusern hat sie einen ganz eigenen Flair.
Außerdem kann man in der Innenstadt eigentlich alles zu Fuß machen und falls man dazu zu Faul ist, empfiehlt es sich ein Fahrrad zu mieten, damit ist man schneller als mit dem Auto.
Der Besuch bei der Familie meiner Freundin war sehr entspannt. Nette Leute :D
Und dann haben wir zusammen noch meinen alten Freund Felix in der Schutzstation Wattenmeer St. Peter-Ording besucht.
Felix, ich sende hiermit allerliebste Grüße an dich und deine WG einmal quer durch Deutschland zu dir in den Norden.
Das WG-Leben war bei euch extrem entspannt und auch interessant.
Wir durften einer Wattführung und einer Strandwanderung (bei Sturm) beiwohnen und bei einer Wattkartierung helfen.
Aber es war auch sehr schön wieder in den Süden zu den Bergen zu kommen.
Die Landschaft da oben ist sehr ungewohnt flach für einen geborenen Schwaben/Ällgäuer.

Als dann am Wochenende dann endlich der Frühling Einzug gehalten hat war es mal wieder Zeit für ne Demo.
Also am Samstag ab nach München auf die größte Demo gegen Rechtsextremismus in München seit 20 Jahren gedüst.
10 000 Menschen. Und ein selten großes Aufgebot der Staatsmacht in Rüstung.
Aber es kam trotzdem zu keiner einzigen Ausschreitung.
Die Sicherheitsbehörden liefen in Kampfanzügen zum kuscheln eng Spalier neben der Demo aber sie waren recht gelassen.
Die Demo ging anlässlich des (jetzt verschobenen) Prozessauftakt gegen die NSU-Terroristin Beate Zschäpe und vier Unterstützer.
Es wurde der Opfer des NSU gedacht, Überlebende von Änschlägen und Angehörige von Opfern sprachen und riefen zu mehr Solidarität mit den Opfern auf.
Es kann nicht sein, dass durch die Ermittlungsbehörden Opfer zu Tätern gemacht werden.
Und in diesem Zuge wurde auch für die Abschaffung des Verfassungsschutztes demonstriert.
Tatsächlich hat in den letzten 20 Jahren keine Institution oder Gruppierung der deutschen Verfassung mehr geschadet als der Verfassungsschutz, der, unter anderem, das Umfeld des NSU mit Personal, Geld und Logistik versorgt hat.
Doch:
Jetzt wird's für die Nazis bitter,
autonome Jediritter!
Begleitet wurde die Demo von einem Live-Auftritt des Sängers Pablo von Irie Revoltes vom Lautsprecherwagen herab.
"Ich frag mich, warum so viele Leute wegschauen,
ist es Angst, Akkzeptanz oder Ingnoranz?"


Tja, Freunde so ist die Welt.
Nach diesem Wochenende konnte ich gestern bei wunderschönen Wetter mit einer Hüttentour wieder richtig in die Arbeit starten.

Ich wünsche euch allen einen schönen Frühling,
mit aktivistischen Grüßen

euer Mr.Nanda

Ps.: "Bei dem Satz 'Nazi bendenke' fallen mir Sätze wie 'Tauber höre' oder 'Blinder sehe' ein." - Das Känguruh-Manifest

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Mittwoch, 20. März 2013
Der Fühling naht
Der Fühling naht im beschaulichen Benediktbeuern.
Aber er traut sich noch nicht so richtig.
Allerdings sind die Zivis wieder im Moor unterwegs.
Mein Auftrag diese Woche:
Den Hochmoorpfad wieder herrichten.
Das entspricht ungefähr dem Stein des Sysiphos.
Während man eine Ecke des Erlebnispfades wieder herrichtet, neue Geländer anbringt, die Stege erneuert oder neue Geländer baut, fault einem eine andere Ecke wieder weg.
Aber wir sind dran.
Wir haben schon ca. 20 Baumstämme verbaut.
Unser absolutes Lieblingsholz dabei ist die berüchtigte Rubinie.
Dieses Holz ist dermaßen hart, man kann keinen Nagel einschlagen, spätestens nach einem halben Zentimeter stößt dieser auf so viel Wiederstand, dass er verbiegt.
Schrauben lassen sich bis maximal fünf Zentimeter eintreiben, dann schafft der leistungsstarke Akkubohrer nur noch eine mühsames Stöhnen.
Dieses Teufelsholz ist aber leider Hauptwerkstoff im Moor, da es aufgrund seiner überdruchschnittlichen Härte auch sehr witterungsbeständig ist, und der Fäulnis kontra bieten kann.
Morgen geht's weiter mit verfaulten Wegen :D

Heute war ein Aussetzer-Tag, heute waren wir Spezial-Moor-Müllabfuhr.
Die Ladung unseres Traktorhängers bestand nach zwei Stunden rummatschen aus Blechen, einem Berg Styropor und einem Haufen Eternit-Platten.
Dieses Hochgiftige Zeug mit Asbest-Bestandteilen lagen einfach mal in einem sehr abgeschiedenen Teil der Loisach-Kochelsee-Moore in der Gegend rum.
Das hat uns dann auch eine Fahrt zur Sonder-Giftmüll-Annahmestelle eingebracht.
Ganze zwanzig Euro mussten wir berappen, damit die Eternitplatten angenommen werden.

Tja meine Freunde. Haltet die Umwelt sauber!
Die Umwelt ist die einzige Ressource die wir haben.

Ich bin jetzt dann drei Wochen im Norden Deutschlands und der Niederlande unterwegs, ich möchte mich also gleich im Vorraus schon mal für die nur spärlichen Blogeinträge, die folgen werden, entschuldigen.

mit Öko-Grüßen,
euer Mr. Nanda

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10 Jahre Irak-Krieg
Heute vor 10 Jahren erklärte der damalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, George W. Bush, dem Irak und dem Regime von Sadam Hussein den Krieg.
Gerechtfertigt wurde er durch Lügen vor der UNO.
Geführt wurde er mit Verbrechen an der Menschheit, unkontrollierbaren Spezialeinheiten und den Leben einfacher Soldaten.
Gebracht hat er dem Irak bis jetzt zehn Jahre Bürgerkrieg, politische und soziale Instabilität, der USA eine politische Isolierung und ein öffentliches Bild als Menschenrechtsverletzer.

Ich möchte euch alle dazu aufrufen gegen drohende Krieg zu demonstrieren, euch über die verschiedenen weltpolitischen Konflikte zu informieren und der Opfer dieses Krieges zu gedenken.
Bedenkt Krieg ist keine Lösung von Problemen.
Gewalt führt nur zu Gegengewalt.

„Im Frieden tragen die Söhne die Väter zu Grabe, im Krieg die Väter die Söhne.“
-Herodot

Ein guter Artikel ist hier zu finden: http://www.spiegel.de/politik/ausland/jahrestag-der-invasion-wie-der-irak-krieg-die-usa-veraendert-hat-a-886830.html

mit aktivistischen Grüßen
Mr.Nanda

ps.: Alles Große in der Welt passiert nur, weil jemand mehr tut, als er muss.

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Dienstag, 12. März 2013
Fukushima mahnt
Letzten Samstag war der 2. Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima.
Seitdem ist viel passiert.
Japan hat den Atomausstieg wieder rückgängig gemacht, und wurde nur von hundertausenden Demonstranten daran gehindert die AKWs wieder hochzufahren.
Deutschland hat den Atomausstieg beschlossen, die Föderungen für regenerative Energien gekürzt und Pläne geschmiedet, russischen Atomstrom aus Kaliningrad zu importieren.
Hallo?!
Sind wir so kurzsichtig?
Fukushima kann überall wieder passieren.

1952 Chalk River/Kanada
1957 Kyschtym/Sowjetunion
1957 Windscale/Großbritannien
1959 Simi Valley/USA
1979 Harrisburg/USA
1982 Tschernobyl/Ukraine
1986 Tschernobyl/Ukraine
2011 Fukushima/Japan

Haben wir das alles vergessen??
Jede dieser nuklearen Katastrophen hat unzählige Menschenleben gekostet.
Und weltweit wird Atomkraft stark ausgebaut.

Jeden Tag kann irgendwo bei dir um die Ecke ein AKW in die Luft fliegen.
In Deutschland ist fast jeder Ort durch einen potentiellen Super-GAU in Gefahr.

Du hörst in der Nacht einen großen Knall in weiter Ferne und denkst dir nichts dabei.
Doch es könnten wenige Sekunden später die ABC-Sirenen losheulen.
Davor hast du keine Angst??

Atomkraft ist keineswegs eine sichere Technologie. Das haben die verschiedenen GAUs gezeigt.
Es ist auch keineswegs eine billige Technologie, wie immer behauptet wird.
Tatsache ist, dass es für den Uran-Import nach Deuschland keine Einfuhrsteuern gibt.
Der Atomstrompreis ist nur deshalb so billig, weil die ganzen Folgeschäden und -kosten nicht einberechnet sind.
Denn die Demontage der AKW, die Dekontaminierung der verseuchten Standorte und die Kosten eines Unfalls werden auf den Steuerzahler und nicht auf die Betreiber umgelegt.
Das heißt, die AKW-Betreiber verdienen sich eine goldene Nase, und wir haben den Schaden.

Es gibt alternative Stromanbieter, die ihren Strom zu 100% aus Erneuerbaren Energien gewinnen: z.B. Greenpeace Energy e.G., LichtBlick AG, Naturstrom AG, EWS Schönau GmbH...

Der Störfall ist mittlerweile der Normalfall.
Sprecht euch jetzt gegen Atomkraft aus!
Petitionen sind auf den Websites von Campact, Attac, Umweltinstitut München und anderen zu finden.
Oder geht wieder auf die Straße.

mit aktivistischen Grüßen
Mr.Nanda

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Mittwoch, 6. März 2013
Müll, Lebens- oder Geldfrage
Jo,
habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, was wir alles wegschmeißen?
Ist die Müllabfuhr das Ziel der Evolution?
Ist unser Müll tatsächlich Müll?
Oder nur eine Folge des Massenkonsums?

De Facto werfen wir durchschnittlich ungefähr ein Drittel unserer Lebensmittel weg.
Vor allem in Supermärkten, Discountern, Bäckereien und ähnlichen Nahrungsmittel herstellenden und verkaufenden Betrieben wird wahnsinnig viel weggeworfen.

Aber warum? Das meiste ist durchaus noch genießbar.
Der Großteil wird weggeworfen, weil es nicht mehr dem Frischestandard entspricht und deshalb die Ausgabestelle bei Verkauf dieser Dinge die Konkurenzfähigkeit verlieren würde, denn wir wollen immer nur das Beste auf dem Tisch.
Dass das, was wir denken, dass es das Beste ist, aber oft von Großkonzernen, wie z.B. Nestlé, welche oft für katastrophale Arbeitsbedingungen und schlechte Qualität stehen, hergestellt wird, sehen wir oft nicht.
Wir sehen das oft nicht, weil wir von der Werbeindustrie stark in unserem Kaufverhalten beeinflusst werden.
D.h. es liegt in der Wahrnehmung des Konsumenten Produkte, die vielleicht schon kurz vor Ablaufdatum sind, oder auch mal die krumme Bio-Gurke, die meistens auch noch aromatischer ist, zu kaufen.
Wenn alle in dem Punkt Frische und optische Schönheit der Nahrungsmittel ihre Ansprüch ein wenig zurückschrauben würden, hätten wir schon viel weniger Müll, da dann nicht schon vor dem Verkauf ein Großteil der Produkte aussortiert würde.

Aber das größte Problem ist, dass die Konzerne, besonders Discounter wie Edeka, ihren Müll einsperren oder unzugänglich aufbewahren.
Denn viele Menschen, die wenig Geld haben, könnten von den weggeschmissenen Lebensmitteln noch gut leben.
Diese, in Deutschland illegale Form der Nahrungsbeschaffung, nennt man "Containern".
Es ist sehr schade, dass besonders Discounter ihren Müll nicht einfach in Kisten packen und diese zugänglich im Hinterhof aufbewahren, sodass Menschen mit wenig Mitteln sich diese Lebensmittel zur Not holen können.

Anscheinend ist die Müllabfuhr tatsächlich das Ziel der Evolution. Denn immer öfter werden Menschen die beim Containern erwischt werden mit schweren Strafen belegt.
Nur weil sie nicht mit ansehen können, wie frisches Essen vernichtet werden soll, und bereit sind sich von diesen noch sehr guten Leckereien zu ernähren.
Vielleicht denkt ihr mal darüber nach, ob das Essen wirklich schon schlecht ist, das ihr gerade wegwerft.

Think about it!

Best Greets
Mr.Nanda

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2. BDK
Heyho.
Letztes Wochenende war ich als Vertreter Bayerns in Hannover auf der 2. FÖJ-Bundesdeligiertenkonferenz.
Dort wurden viele wichtige Themen zum allgemeinen Thema FÖJ besprochen.
Aber auch die AKs haben viel produktiv gearbeitet.
Es wird dieses Jahr zwei FÖJ-Bundesaktionstage geben.
Einen in Erfurt, und einen in Berlin.
Ich bin im AK Politische Akion, wir organisieren den Aktionstag in Thüringen.
Es ist momentan so, dass die weitere Finanzierung des FÖJ in Thüringen ungeklärt ist. Das Land ist im Moment nicht bereit, einen Teil der Finanzierung zu übernehmen. Dadurch sieht's ganz schön düster aus, und wir wollen einen Aktionstag als eine Form der Demonstration organisieren.
Außerdem werden wir schon im Vorfeld mit Politikern reden, um evtl alternative Finanzierungskonzepte zu erarbeiten.

Der AK Öffentlichkeitsarbeit hält gerade einen Filmwettbewerb ab, und dazu hab ich den Trickfilm, den ich in der Schule produziert habe (endlich) mal ins Netz gestellt: http://www.youtube.com/watch?v=oTNuvL9YXJM

Greets
Mr.Nanda

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Mittwoch, 27. Februar 2013
Be a good guy
Zwei Anregende Zitate:

Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut.
- Kurt Tucholsky

Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, dass die Menschen selbst einander die Hölle heiß machen.
- Friedrich Rückert

Der Tipp dazu:
Grüßt mal eine Tag lang alle Leute die ihr in der Arbeit, auf der Straße, beim Einkaufen oder auf dem Heimweg seht.
Nickt den Leuten, an denen ihr in der Straßenbahn vorbeilauft zu.
Sagt euren Kollegen, dass ihr euch freut sie zu sehen und mit ihnen arbeiten zu dürfen.

Ihr werdet sehen, viele Menschen sind gar nicht so mürrisch wie sie aussehen.
Außerdem ist das auch aufregend, denn es gehört Mut dazu.

Und denkt beim Einkaufen, in der Arbeit beim Autofahren mal darüber nach, wem ihr mit der Entscheidung, genau diesen Pulli zu kaufen, oder jetzt doch das Auto statt dem Bus zu nehmen, schadet.
Ich zitiere Kant's kategorischen Imperativ:
„Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“

„Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“

Think 'bout it

aktivistische Grüße vom
idealistischen Weltverbesserer

Die idealistische Jugend und das inaktivistische Alter ;D

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Kohlstattwochenende II
Heyho.
Mein letzes Wochenende hab ich mal wieder auf der Kohlstattalm verbracht.
Ich habe dort ein Hüttenwochenende für meine Seminargruppe organisiert.
Die Nachfrage war nur sehr gering. Wir waren zu siebt. Aber dafür war's umso lustiger.
Zwei Jungs kamen schon mal deutlich später, obwohl sie keine Ahnung vom Weg hatten.
Deshalb haben wir beim Aufstieg einige Kreuzungen mit Farbe markiert.
Als die beiden dann bei Einbruch der Dunkelheit noch nicht auf der Hütte angekommen waren, machten wir uns zu zweit auf die Such nach den beiden.
Nach dreihundert Metern kamen sie uns völlig verschwitzt und außer Puste, aber nach fünf Weghalben stark motiviert entgegen.
Die drei Mädels hatten derweil Pasta in ausreichender Menge, also die Menge für ein Rudel Löwen, gekocht.
Der Abend ging noch viele Runden UNO und viele Male Holz im Ofen nachlegen lang.
Am nächsten Morgen wurden dann die restlichen drei Laibe Brot vernichtet.
Dann gings nach gemütlichem Wachwerden raus in den Schnee und mit den Schlitten aufs Hüttendach.
Schon mal mit Schlitten von nem Hüttendach gefahren?
Falls du mal die Gelegenheit, sprich genügend Schnee, hast, unbedingt ausprobieren!
Hier am Berg hat's grad circa 2m.
Auf dem Dach lag soviel Schnee, dass man gar nicht mehr ordentlich fahren konnte, deshalb gabs einfach ein wildes runterrollen, -hüpfen, -fliegen, -fallen, -schmeißen. War ziemliech lustig, aber spätestens wenn man einen Hechtsprung in den Schnee gemacht hatte, gab's Hirneis.
Zwei ganz Verrückte sind dann sogar vom First aus fünf Meter tief in den Schnee gesprungen.

Nach dem erfolgreichen, schnellen Abstieg wurde dann noch für die ganze Mann- und Frauschaft Pizza bei Giovanni bestellt, und dann war auch die Zeit bis zum nächsten Zug gut überbrückt.

Morgen geh ich dann schon wieder hoch. Diesmal mit einer Gruppe von der Juhe.

Von Freitag bis Samstag findet hier das wasweisichwievielte Internationale Berghütten-Fachsymposium statt.
Das heißt im Klartext, dass wir 'ne riesen dicke fette Tagung im Haus haben, und dementsprechend viel vorzubereiten ist.

Ich hab's mal wieder gut angestellt und verzieh mich am Freitagmorgen mit dem ersten Zug nach Hannover.
Dort werde ich dann an der 2. FÖJ-Bundesdeligiertenkonferenz teilnehmen.
Wir werden viel zu diskutieren und zu organisieren haben, und deswegen stehen drei echt anstrengende und lange Tage an.
Aber die Bundesdeligiertenkonferenzen sind auch immer hochinteressant, weil alle Landessprecher Deutschlands zusammenkommen und zusammen arbeiten.
In diesem Zusammenhang erfährt man natürlich viel aus den anderen Bundesländern und lernt viele nette Leute kennen.
Ich freue mich auf jeden Fall darauf diesen Haufen Verrückter wiederzusehen.

Ich grüße alle im In- und Ausland,
haltet die Ohren steif Leute.


Greets
Mr.Nanda

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Sonntag, 10. Februar 2013
3. Seminar auf dem Kienberg im Allgäu
Heyho.
Letzte Woche hatten wir unser drittes Seminar.
Am Wochenende vorher war ich in München. Am Sonntagabend waren wir dort in einem Impro-Theater. Die Location heißt Drehleier und die Impro-Truppe 'Tatwort'.
Wer in München lebt, oder sonst irgendwie mal die Gelegenheit hat dorthin zu gehen, sollte sich das nicht entgehen lassen.
Echt zum Brüllen. Und die Schauspieler sind richtig gut.
Ist auf jeden Fall kein vergeudeter Abend und macht Spass :D
Am Montag ging's dann mit dem Zug und dem Großteil der Seminargruppe in Richtung meiner Heimat.
Unser Seminar sollte im schönen Allgäu, genauer auf dem Kienberg bei Biessenhofen, stattfinden.
Vom Bahnhof Biessenhofen gings mit dem Bus in das Landjugendhaus Kienberg.
Sehr schönes Haus. Und gutes Essen.
Unser Thema des Seminars war Energie. Genauer haben wir uns mit regenerativen Energien, mit dem Ausstieg aus der Atomenergie und dem Umstieg auf Ökostrom beschäftigt.
Wir hatten am Mittwoch eine sehr guten Vortrag einer Vertreterin des 'Projekt21+'.
Das Thema war sehr gut aufbereitet.

Bei welchem Stromanbieter bist du?
Weist du wieveil die Kilowattstunde bei diesem Anbieter kostet?
Wenn du's nicht weisst, ist's dir eh egal, und falls du's weisst, dann überleg mal wo dein Strom herkommt.
Ich möchte euch dazu auffordern zu einem der Öko-Stromanbietern zu wechseln.
Der Bundesweite Umstieg auf regenerative Energien bei der Strom erzeugung ist schon lange kein Problem mehr, wird allerdings von der starken und guten Lobbyarbeit der vier großen deutschen Energiekonzerne (EON,RWE,Vattenfall,ENBW) verhindert.
Auch dass unsere alten AKWs noch laufen haben wir diesen Konzernen zu verdanken, weil sie verpennt haben auf Ökostrom umzusteigen. Und so wurde diese Marktlücke jetzt von Greenpeace Energy, Naturstrom AG, LichtBlick, und vielen kleinen Konzernen wie z.B. EWS, gefüllt.
Wir sollten diese Konzerne unterstützen, weil sie viel Aufklärungsarbeit, Politische Arbeit und Soziale Arbeit leisten und nebenbei auch noch Umweltfreundlichen und Klimaneutralen Storm produzieren.
Meistens sind die Ökostromer auch noch billiger als die Konventionellen.
Denkt drüber nach. Hier ist die Möglichkeit durch sparen die Welt zu verändern und das Klima zu schützen.

Am Donnerstag war das Thema dann ziemlich abgeschlossen und Nachmittags gings nach draussen um gemeinschaftlich eine große Schneemauer um die Feuerstelle zu errichten.
Die Arbeit war hart und schwer für uns wenige Bauherren, aber am Ende stand ein mannshoher dreiviertel Kreis mit 7m Durchmesser aus gepressten Schneeblöcken. Selbst Schneefall und Dunkelheit hielt uns nicht vom Bauen ab :D
In der nun von Wind geschützten Feuerstelle sollten Glühwein und Punsch zubereitet werden, was allerdings um eine Stunde verzögert wurde, da sich der Rauch innerhalb der Mauer so hartnäckig hielt, dass man dort ungefähr so gut atmen konnte wie unter Wasser. Erst nachdem das Feuer eine Stunde brannte ließ es sich am Boden innerhalb der Mauer aushalten und Glühwein und Wunschpunsch kochen.

Die geplante Gemeinschaftsaktion hielt nicht besonders lange, da man am Feuer in einem Atemzug das Pensum von zwei Zigaretten inhalierte und es kalt und die Klamotten schnell nass waren.
Allerdings ging der Abend dann im Seminarhaus noch lange weiter.

Tja, und am Freitag hieß es viel zu früh wieder Abschied nehmen.


Ich möchte hier noch ein Buch weiterempfehlen.
Das berühmte Werk von Allan und Barbara Pease 'Warum Männer nich zuhören und Frauen schlecht einparken' sollte Pflichtlektüre für alle Menschen in einer Beziehung sein.
Es basiert auf neuen neurobiologischen, soziologischen, ethologischen, antropologischen und verhaltensbiologischen Erkenntnissen. Es birgt sehr viele Informationen zu bestimmten Verhaltensweisen der beiden Geschlechter.
Denn Mann und Frau sind unterschiedlich.
Auch wenn unsere moderne Gesellschaft krampfhaft versucht uns etwas anderes weiszumachen.
In unserer heutigen Gesellschaft gilt eine Frau als stark wenn sie männlichen Verhaltensmustern folgt, und ein Mann als schwach wenn er eher weiblichen Verhaltensmustern folgt.
Der Witz aber ist, dass wir alle die Veranlagungen zu beiden Verhaltensmustern haben.
Nur ist die Auprägung bei jedem Menschen anders.
Lest das Buch, ihr werdet verblüffend viel über euch selbst erfahren. Und noch viel mehr über typische Verhaltensweisen des anderen Geschlechts, die für euch völlig unverständlich sind :D

Greets to all of you
Mr.Nanda

Sonnenaufgang über dem schönen Allgäu

Das Essen war wirklich gut!
<br />
Und der Nachtisch war nicht zu verachten ;D

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Mittwoch, 30. Januar 2013
Der alltägliche Wahnsinn
Heyho.
Ich entschuldige mich, dass ich hier in letzter Zeit nicht so aktiv bin.
Aber die Planung des FÖJ-Landesaktionstages des BDKJ Bayern, die Planung eines Hüttenwochenendes mit der Seminargruppe, und die Organisation des FÖJ-Bundesaktionstages nehmen ganz schön Zeit in Anspruch...
Tja, so ist das Leben als Landessprecher.

Am Wochenende war Faschingsparty in Bichl, 2km von hier. Motto war Easy Rider, hat sich aber keiner außer wir dran gehalten.
Und ich muss echt sagen, obwohl ich eingefleischter Faschingsmuffel bin, ich meine bei mir ist das ganze Jahr Fasching, ich mach mich immer zum Affen, da brauch ich keine bestimmte Zeit dafür :D, fand ich die ganze Aktion ganz gut.
Am Montag dann hieß es, die gefrorenen Teiche im Erlebnis-Biotop von den Rohrkolben zu befreien, indem diese mit Eiskratzern einfach von der Oberfläche abgeschabt werden.
Mein Fazit der ersten fünf Minuten: eine Schneeschaufel zerstört und einmal eingebrochen. War ganz schön kühl, nicht nachmachen.
Danach wandte ich mich dem altbekannten Auftrag "Weiden töten" zu. Mit der großen Motorsäge ausgerüstet wütete ich den Rest des Tages in den Biotopen.
Gestern dann ging es auf einige Inseln in dem im Benediktbeurer Moor gelegenen Kibitzbiotop.
Die Inseln sind Teil eines natürlichen Flachwasserbereiches, durch das ein Teil des Dorfbaches läuft.
Das heißt um die Inseln herum ist tiefer Schlick und nasser Torf oder offene Wasserläufe. Auf den Inseln 20cm Schnee und haufenweise Weiden die da nicht hingehören.
Infolge dessen waren zwei Kollegen abwechselnd mit einer speziellen Heckenschere dabei die dünnen Weiden zu schneiden, und ich kroch mit der Motorsäge durch den Schnee.
Die Folge davon war, dass ich mir 'ne ordentliche Erkältung holte.

Tja. So ist das Leben im ZUK.

Schöne Grüße an alle,
euer Mr.Nanda

Ich mit dem großen Weidentoeter

Snow Sunset

Easy Rider? Alles alter Kaffe.
<br />
Heute fährt man Peraves' Ecomobile, hört Itchy Poopzkid und trägt gebrauchte Echtlederjacken :D

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